05) The Pronouns - Die Pronomina (Die Fürwörter)


a) The Subject Pronouns (Die Subjekt-Pronomina)

aa) The Forms of the Subject Pronouns

Die Formen der Subjekt-Pronomina

ab) The Use of the Subject Pronouns

Der Gebrauch der Subjekt-Pronomina



b) The Object Pronouns (Die Objekt-Pronomina)

(direct + indirect - direkte + indirekte)

ba) The Forms of the Object Pronouns (direct + indirect)

Die Formen der Objekt-Pronomina (direkte + indirekte)

bb) The Use of the Object Pronouns (direct + indirect)

Der Gebrauch der Objekt-Pronomina (direkte + indirekte)

bc) The Position of the Object Pronouns in general

(direct + indirect)

Die Stellung der Objekt-Pronomina im Allgemeinen

(direkte + indirekte)



c) The Reflexive Pronouns (Die Reflexiv-Pronomina)

(rückbezügliche Fürwörter)



d) The Possessive Adjectives and Pronouns

(Die Possessiv-Adjektive und -Pronomina -

die besitzanzeigenden Eigenschafts- und Fürwörter)

da) The Possessive Adjectives - Die Possessiv-Adjektive

(die besitzanzeigenden Eigenschaftswörter)

daa) The Forms of the Possessive Adjectives

Die Formen der Possessiv-Adjektive

dab) The Use of the Possessive Adjectives

Der Gebrauch der Possessiv-Adjektive

db) The Possessive Pronouns (The Forms and the Use)

Die Possessiv-Pronomina (die besitzanzeigenden Fürwörter)

(Die Formen und der Gebrauch)



e) The Relative Prounouns

Die Relativ-Pronomina (die „Bezugs-Fürwörter“)



f) The Demonstrative Adjectives and Pronouns

(Die Demonstrativ-Adjektive und -Pronomina -

die hinweisenden Eigenschafts- und Fürwörter)

fa) The Forms and the Use of the Demonstrative Adjectives

Die Formen und der Gebrauch der Demonstrativ-Adjektive

fb) The Forms and the Use of the Demonstrative Pronouns

Die Formen und der Gebrauch der Demonstrativ-Pronomina



g) Survey of the Indefinites

Übersicht über die Indefinita

























05) The Pronouns - Die Pronomina (Die Fürwörter)

(BE = „British English“ - AE = „American English“)



Das Wort Pronomen kommt aus dem Lateinischen und heißt wörtlich übersetzt „für ein Wort“.

Das Pronomen ersetzt also ein Substantiv, das eine Sache oder eine Person sein kann, die vorher bereits genannt wurde(n).


Es gibt verschiedene Sorten von Pronomina.


Die wichtigsten sind :

a) die Subjekt-Pronomina

b) die Objekt-Pronomina

(direkte + indirekte und betonte + unbetonte)

c) die Reflexiv-Pronomina

d) die Possessiva

e) die Relativ-Pronomina

f) die Demonstrativa

g) die Indefinita



Alle diese Pronomina werden in diesem Kapitel nachfolgend ausführlich behandelt.




a) The Subject Pronouns (Die Subjekt-Pronomina)


Die Subjekt-Pronomina werden im Englischen gebraucht, um die Person (= Subjekt) zu kennzeichnen, die etwas macht oder mit der etwas gemacht wird.

Diese Subjekt-Pronomina sind genauso wie im Deutschen obligatorisch, das heißt, sie müssen stehen.

Die einzige Ausnahme ist der Imperativ (= Befehlsform), bei dem die Subjekt-Pronomina im Englischen nicht stehen.




aa) The Forms of the Subject Pronouns

Die Formen der Subjekt-Pronomina



SINGULAR


Person

Form

Übersetzung

1.P.

I

ich

2.P.

you

du / Sie

3.P. (m)

he

er

(f)

she

sie

(n)

it / one

es / man



PLURAL


Person

Form

Übersetzung

1.P.

we

wir

2.P. (m / f)

you

ihr / Sie

3.P. (m / f)

they

sie



Wichtige Bemerkungen zu den

Formen der Subjekt-Pronomina :


a) Die Form „I – ich“ wird immer groß geschrieben.

b) Die „you“-Form im Englischen wird neben der normalen Anrede für Personen im Singular und Plural, die man duzt, auch für die Höflichkeitsform, sowohl im Singular und als im Plural, gebraucht.

Die Höflichkeitsform „you – Sie (Sg. / Pl.)“ ist im Englischen nicht so leicht zu erkennen, weil sie nicht gesondert markiert wird. Im Deutschen erfolgt die Markierung durch die Großschreibung.

Mehr zum Ausdruck der Höflichkeitsform siehe unter „Gebrauch der Subjekt-Pronomina“ unter ab).

ab) The Use of the Subject Pronouns

Der Gebrauch der Subjekt-Pronomina


Wie schon bereits erwähnt, die Subjekt-Pronomina sind genauso wie im Deutschen obligatorisch, das heißt, sie müssen stehen.

Die einzige Ausnahme ist der Imperativ (= Befehlsform), bei dem die Subjekt-Pronomina im Englischen nicht stehen.


Nachfolgend werden der Gebrauch von „you“, sowohl im Singular als auch im Plural, „it“ und „one“ näher beleuchtet.



aba) Das Subjekt-Pronomen you :


you“ bedeutet, wie aus der Tabelle auf Seite 4 ersichtlich ist, sowohl „du“ und „Sie“ im Singular als auch „ihr“ und „Sie“ im Plural. Es vertritt also auch die Höflichkeitsform im Englischen im Singular und Plural, die im Deutschen durch das Subjekt-Pronomen „Sie“ und durch die Großschreibung ausgedrückt wird. Ob es sich im Deutschen um die Höflichkeitsform handelt, kann phonetisch nicht ausgemacht werden, sondern nur aus dem jeweiligen Kontext und in der Schriftsprache erkannt werden.

Im Englischen ist die Höflichkeitsform die 2.P.Sg. und Pl.; im Deutschen allerdings die 3.Sg. und Pl. .

Und genau diese Höflichkeitsform gibt es im Englischen in diesem Sinne nicht, wie sie im Deutschen vorhanden ist.

Sie ist von der Form her nicht so eindeutig festgelegt wie in den romanischen Sprachen : Französisch („vous“), Spanisch („Vd. / Vds.“), Italienisch („Lei / Loro-Voi“), Portugiesisch („você- o senhor / vocêsos senhores“) und Rumänisch („dumneavoastră - dumneata“).

Eins vorweg : Die Engländer sind in der Ausdrucksweise höflicher als die Deutschen; die Deutschen sind wesentlich direkter; was im Deutschen von der Höflichkeit her akzeptabel ist, kann im Englischen unhöflich sein.





Man muss im Englischen unterscheiden, ob man z.B. einen Studienkollegen oder eine völlig unbekannte Person anspricht. Natürlich sollte man zu beiden höflich sein, aber im Umgang mit einer Person oder mehreren Personen, die man kennt und / oder die man duzt, reicht oft ein einfaches „please - bitte“, was im Deutschen auch angebracht ist, was aber viele aus ihrem aktiven Wortschatz verbannt haben.


Phone your father, please !

Rufe bitte deinen Vater an !


So kann ich den Satz an einen Freund oder an eine mir bekannte Person richten, die ich duze, aber niemals an eine mir völlig unbekannte Person.


Der deutsche Frage-Satz „Haben Sie Herrn Smith angerufen ?“ ist im Deutschen angemessen. Würde man ihn fast wörtlich ins Englische übersetzen („Have you phoned Mr Smith ?“), würde der Satz unhöflich wirken und man kann ihn so nicht stehen lassen.


Stattdessen würde der Engländer ihn so formulieren :


Could you tell me whether you have phoned Mr Smith ?

Do you mind if I ask whether you have phoned Mr Smith ?


Noch höflichere Varianten wären :


I would appreciate it if you could phone Mr Smith.“

I would be grateful if you could phone Mr Smith.“



Als allgemeinen Tipp kann man ausgeben, dass man einen Gesprächspartner, den man siezt, grundsätzlich mit Namen (Mr – Herr / Ms - Frau), wenn bekannt, und „please“ anredet. Da kann man im Endeffekt nie etwas falsch machen.

Alle weiteren Nuancen der Anrede ergeben sich aus dem Kontext.


abb) Das Subjekt-Pronomen it :


it“ bedeutet, wie aus der Tabelle auf Seite 4 ersichtlich ist, „es“.

Es ist also das neutrale Subjekt-Pronomen im Englischen.


Im Deutschen steht es als Subjekt-Pronomen für Substantive, die das neutrale Genus (Geschlecht) „das“ haben. Es kann sich um aber auch um Personen handeln, die eindeutig ein zuordnungsbares Genus haben, wie z.B. „das Kind (m / f)“ oder „das Mädchen (f)“.

Das zugehörige Possessiv-Adjektiv für „das Mädchen“ ist im Deutschen immer „sein“ und nie „ihr“.


Richtig : Das Mädchen hat seinen Schlüssel verloren.

Falsch : Das Mädchen hat ihren Schlüssel verloren.


Obwohl „das Mädchen“ eindeutig eine weibliche Person ist, muss es „sein“ heißen, da das Possessiv-Adjektiv im Neutrum Singular immer „sein“ ist.


Bei dem Satz „Das Kind hat seinen Schlüssel verloren.“ ist nicht zu erkennen, ob es sich um ein Mädchen oder einen Jungen handelt, da „das Kind“ auf beide Genera hinweist. Dies kann man nur aus dem Kontext erschließen.


Das zugehörige Possessiv-Adjektiv ist auch immer „sein“, aus dem gleichen Grunde wie im Beispiel zuvor.


Im Englischen ist „das Mädchen – the girl“ immer „she“ und „das Kind – the child“ ist immer „he“ oder „she“, je nachdem, ob es sich um einen Jungen oder um ein Mädchen handelt, da es im Englischen die Regel des natürlichen Genus gibt, die besagt, dass maskuline Personen auch maskulines Genus und feminine Personen auch feminines Genus haben.


the boy – he

the girl – she

the child – he / she

Im Englischen ist ganz klar definiert, was „it – es“ ist.


Alle Gegenstände und Tiere haben das Subjekt-Pronomen „it“.


The house ist new. - It is new.

Das Haus ist neu. - Es ist neu.

The cat plays with the ball. - It plays with the ball.

Die Katze spielt mit dem Ball. - Sie spielt mit dem Ball.

The goldfish is orange. - It is orange.

Der Goldfisch ist orange. - Er ist orange.



Wenn man z.B. ein enges Verhältnis zu seinem Haustier hat, kann das jeweilige Genus auch das natürliche Genus sein.


Peter loves his dog Bello very much. He (= Bello) is already 10 years old.“

Peter liebt seinen Hund Bello sehr. Er ist bereits 10 Jahre alt.



Das deutsche unpersönliche Subekt „es“ wird im Englischen im Gegensatz zu den romanischen Sprachen ausgedrückt, nämlich durch „it“.


It rains.“ - Es regnet.

It snows.“ - Es schneit.

It happens very often.“ - Es passiert sehr oft.



Die zu „it“ gehörenden Possessive-Adjektive lauten „its (Sg.)“ und „their (Pl.)“.

Die zu „it“ gehörenden Possessive-Pronomina lauten „its (Sg.)“ und „theirs (Pl.)“.

Mehr zu diesem Thema in diesem Kapitel unter 5c) Possessive Adjectives and Pronouns (Die Possessiv-Adjektive und -Pronomina - die besitzanzeigenden Eigenschafts- und Fürwörter).



abc) Das Subjekt-Pronomen one :


one“ ist eine neutrale Form des Personal-Pronomens und bedeutet „man“ (Siehe Seite 4 !).

one“ kann für jede beliebige Person stehen. Es steht, wenn man etwas verallgemeinern will oder niemanden oder etwas Bestimmtes meint oder hervorheben will.

Es gehört mehr der gehobenen Sprache an; in der Umgangssprache wird „you“ vorgezogen.


One has to do what one wants to do.(Formelle Sprache)

You have to do what you want to do.“ (Umgangssprache)

Man muss machen, was man machen will.


One should not smoke here.(Formelle Sprache)

You should not smoke here.(Umgangssprache)

Man sollte hier nicht rauchen.



NB :

Steht das Subjekt allein, wird es also als Pronomen gebraucht, oder steht es direkt nach „to be“, tritt normal der Objekt-Fall des Subjekt-Pronomens auf.

Handelt es sich aber um einen Relativ-Satz, in dem das Relativ-Pronomen Subjekt ist, wird der Subjekt-Fall gebraucht.


It was not I who said that.“

Ich war es nicht, der das gesagt hat.











b) The Object Pronouns (Die Objekt-Pronomina)

(direkte + indirekte und betonte + unbetonte)


Die Objekt-Pronomina können im Englischen entweder ein direktes (Akkusativ) oder ein indirektes Objekt (Dativ) vertreten.

Die direkten und indirekten Objekt-Pronomina, die sowohl in der betonten (sie stehen allein) als auch unbetonten Variante (sie werden von einer Verb-Form begleitet) auftreten können, sind im Akkusativ und Dativ formengleich.

Man kann den Dativ vom Akkusativ nur durch die Stellung im Satz unterscheiden. Im Englischen wird das nicht pronominale Dativ-Objekt vor das nicht-pronominale Akkusativ-Objekt gestellt.

Diese Satz-Stellung ist mit dem Deutschen identisch, aber nicht mit der in den romanischen Sprachen.


I give your father (Dativ) the car (Akkusativ).“

Ich gebe deinem Vater (Dativ) das Auto (Akkusativ).


Man muss bei dieser Konstruktion beachten, dass nur das Dativ-Objekt pronominal verwendet werden kann, nicht aber das Akkusativ-Objekt.


I give your father (Dativ) the car (Akkusativ).“

Ich gebe deinem Vater (Dativ) das Auto (Akkusativ).

I give him (Dativ-Pronomen) the car.“

Ich gebe ihm (Dativ-Pronomen) das Auto (Akkusativ).

Falsch : „I give it my father.“

Ich gebe es meinem Vater.


Der Dativ verfügt hier über eine Alternativ-Konstruktion, bei der das Dativ-Objekt mit „to“ oder auch manchmal mit „for“ angeschlossen wird und dem Akkusativ-Objekt dann nachgestellt wird.


I give your father (Dativ) the car (Akkusativ).“

Ich gebe deinem Vater (Dativ) das Auto (Akkusativ).

I give the car (Akkusativ) to your father (Dativ).“

Ich gebe deinem Vater (Dativ) das Auto (Akkusativ).


Nur bei dieser Konstruktion kann das Akkusativ-Objekt pronominal ersetzt werden.


I give the car (Akkusativ) to your father (Dativ).“

Ich gebe deinem Vater (Dativ) das Auto (Akkusativ).

I give it (Akkusativ-Pronomen) to your father (Dativ).“

Ich gebe es (Akkusativ-Pronomen) deinem Vater (Dativ).


Man beachte hier die Stellung von Dativ und Akkusativ sowohl im Englischen als auch im Deutschen. Der Akkusativ steht vor dem Dativ.



Die Objekt-Pronomina im Akkusativ und Dativ können untereinander kombiniert werden, allerdings nur bei der Alternativ-Konstruktion.


I give the car (Akkusativ) to your father (Dativ).“

Ich gebe deinem Vater (Dativ) das Auto (Akkusativ).

I give it (Akkusativ-Pronomen) to your father (Dativ).“

Ich gebe es (Akkusativ-Pronomen) deinem Vater (Dativ).

I give it (Akkusativ-Pronomen) to him (Dativ-Pronomen).“

Ich gebe es (Akkusativ-Pronomen) ihm (Dativ-Pronomen).


Falsch : „I give it (Akkusativ-Pronomen) him (Dativ-Pronomen).“

Ich gebe es (Akkusativ-Pronomen) ihm (Dativ-Pronomen). *


NB :

* Im Deutschen sind solche Kombinationen möglich und auch geläufig, im Englischen aber nicht.









ba) The Forms of the Object Pronouns (direct + indirect)

Die Formen der Objekt-Pronomina (direkte + indirekte)


Im Englischen sind die Formen der betonten (sie stehen allein) und unbetonten (sie werden von einer Verb-Form begleitet) Objekt-Pronomina gleich.

Ebenso sind die Formen der indirekten Objekt-Pronomina (Dativ – 3. Fall) und der direkten Objekt-Pronomina (Akkusativ – 4. Fall) identisch.



SINGULAR


Person

Form

Übersetzung

1.P.

me

mir / mich

2.P.

you

dir – Ihnen / dich - Sie

3.P. (m)

him

ihm / ihn

(f)

her

ihr / sie

(n)

it

ihm / ihr / es



PLURAL


Person

Form

Übersetzung

1.P.

us

uns / uns

2.P. (m / f)

you

euch - Ihnen / euch - Sie

3.P. (m / f / n)

them

sie









bb) The Use of the Object Pronouns (direct + indirect)

Der Gebrauch der Objekt-Pronomina (direkte + indirekte)


Die vorgenannten Pronomina für den Dativ und Akkusativ ersetzen ein jeweiliges Personen- oder Sach-Objekt im Dativ und Akkusativ.

Die unbetonten Pronomina stehen bei einer Verb-Form; die betonten Pronomina stehen allein oder direkt nach einer Form von „to be“.


a) Beispiele für die unbetonten Pronomina :


I give my father the book.“

Ich gebe meinem Vater das Buch.

I give him the book.“

Ich gebe ihm das Buch.


I offer my sister a cup of coffee.“

Ich biete meiner Schwester eine Tasse Kaffee an.

I offer her a cup of coffee.“

Ich biete ihr eine Tasse Kaffee an.



Yesterday he saw us in the supermarket.“

Gestern hat er uns im Supermarkt gesehen.



Last week I helped my parents.“

Letzte Woche habe ich meinen Eltern geholfen.

Last week I helped them.“

Letzte Woche habe ich ihnen geholfen.


Yesterday I fed my fish.“

Gestern habe ich meinen Fisch gefüttert.

Yesterday I fed it.“

Gestern habe ich ihn gefüttert.


I met you in the street last month.“

Ich habe dich / Sie (Sg. / Pl.) / euch letzten Monat auf der Straße getroffen.

b) Beispiele für die betonten Pronomina :


Did you give him my new mobile number ?

No. It was not me.“

Hast du ihm meine neue Mobilfunk-Nummer gegeben ?

Nein, ich war es nicht.


Who wants to come with me ?“ - „Me.“

Wer will mit mir kommen ? - Ich.


Who has said that ?“ - „Him.“

Wer hat das gesagt ? - Er.



NB :

- Stehen die Pronomina allein, muss im Englischen der Objekt-Kasus benutzt werden.

Im Deutschen steht in diesen Fällen der Subjekt-Kasus.

(Siehe die oben genannten Beispiele !)

- Steht das Subjekt allein, wird es also als Pronomen gebraucht, oder steht es direkt nach „to be“, tritt normal der Objekt-Fall des Subjekt-Pronomens auf.

Handelt es sich aber um einen Relativ-Satz, in dem das Relativ-Pronomen Subjekt ist, wird der Subjekt-Fall gebraucht.


It was not I who said that.“

Ich war es nicht, der das gesagt hat.












bc) The Position of the Object Pronouns in general

(direct + indirect)

Die Stellung der Objekt-Pronomina im Allgemeinen

(direkte + indirekte)


Stehen Sach-Objekte im Satz im Dativ oder Akkusativ, gilt die gleiche Reihenfolge wie im Deutschen :


Das Dativ-Objekt steht vor dem Akkusativ-Objekt.


The teacher gives the pupils the book.“

Der Lehrer gibt den Schülern das Buch.

Subjekt (Nominativ) - Verb - Dativ-Objekt - Akkusativ-Objekt



Man muss bei dieser Konstruktion beachten, dass nur das Dativ-Objekt pronominal verwendet werden kann, nicht aber das Akkusativ-Objekt.


I give your father (Dativ) the car (Akkusativ).“

Ich gebe deinem Vater (Dativ) das Auto (Akkusativ).

I give him (Dativ-Pronomen) the car.“

Ich gebe ihm (Dativ-Pronomen) das Auto (Akkusativ).

Falsch : „I give it my father.“

Ich gebe es meinem Vater.



Wird das Dativ-Objekt mit „to“ oder „for“ angeschlossen, steht dieses nach dem Akkusativ-Objekt; nur bei dieser Konstruktion kann das Akkusativ-Objekt pronominal ersetzt werden.


I give the car (Akkusativ) to your father (Dativ).“

Ich gebe deinem Vater (Dativ) das Auto (Akkusativ).

I give it (Akkusativ-Pronomen) to your father (Dativ).“

Ich gebe es (Akkusativ-Pronomen) deinem Vater (Dativ).




Man beachte hier die Stellung von Dativ und Akkusativ sowohl im Englischen als auch im Deutschen.

Der Akkusativ steht vor dem Dativ.



Die Objekt-Pronomina im Akkusativ und Dativ können untereinander kombiniert werden; allerdings nur, wenn das Dativ-Objekt mit „to“ oder „for“ angeschlossen wird.


I give the car (Akkusativ) to your father (Dativ).“

Ich gebe deinem Vater (Dativ) das Auto (Akkusativ).

I give it (Akkusativ-Pronomen) to your father (Dativ).“

Ich gebe es (Akkusativ-Pronomen) deinem Vater (Dativ).

I give it (Akkusativ-Pronomen) to him (Dativ-Pronomen).“

Ich gebe es (Akkusativ-Pronomen) ihm (Dativ-Pronomen).

Falsch : „I give it (Akkusativ-Pronomen) him (Dativ-Pronomen).“

Ich gebe es (Akkusativ-Pronomen) ihm (Dativ-Pronomen). *


NB :

* Im Deutschen sind solche Kombinationen möglich und auch geläufig, im Englischen aber nicht.



















c) The Reflexive Pronouns (Die Reflexiv-Pronomina)

(Die rückbezüglichen Fürworter)



Die Reflexiv-Pronomina sind rückbezügliche Fürwörter, sind also auch Objekt-Pronomina. Reflexiv oder rückbezüglich heißt, dass sie sich auf das Subjekt im Satz beziehen.

Die Reflexiv-Pronomina können im Englischen wie auch im Deutschen Dativ oder Akkusativ sein.

Die Formen sind im Englischen allerdings identisch, im Deutschen jedoch nicht.


Man kann im Englischen das Reflexiv-Pronomen, auch self-Pronomen genannt, nur gebrauchen, wenn das Subjekt und das Objekt im Satz die gleiche Person kennzeichnet.



Reflexive Verben sind im Englischen wesentlich seltener als im Deutschen. Man unterteilt sie im wesentlichen in 3 Gruppen :

a) Verben im Englischen, die immer reflexiv sind, im Deutschen entweder reflexiv oder nicht-reflexiv gebildet werden und

b) Verben im Englischen, die fakultativ reflexiv sind, im Deutschen aber reflexiv sind und

c) Verben, die im Englischen nicht-reflexiv sind, die im Deutschen aber reflexiv sind.


Verben der Gruppe c) kommen am häufigsten vor.


Welche Verben zu welcher Kategorie gehören, muss man einfach lernen; es gibt dafür keine Regeln.










NB :

- Das Reflexiv-Pronomen kann auch im betonten Gebrauch vorkommen.

Im betonten Gebrauch steht es nach dem Subjekt, auch manchmal nach dem Objekt, verstärkt es und bedeutet dann „selbst“. Das dazugehörige Reflexiv-Pronomen sollte immer direkt beim Bezugswort stehen.


My brother did not participate in the party yesterday.“

Mein Bruder hat nicht an der gestrigen Party teilgenommen.

My brother himself did not participate in the party yesterday.“

Mein Bruder selbst hat an der gestrigen Party nicht teilgenommen.

My brother did not participate in the party itself yesterday.“

Mein Bruder hat an der gestrigen Party selbst nicht teilgenommen.


- In dem deutschen Satz „Sie halten sich für fleißig.“ kann das Akkusativ-Pronomen „sich“ entweder ein reflexives Pronomen oder auch ein reziprokes Pronomen sein. Reziprok heißt „gegenseitig“ oder „wechselseitig“. Ein reziprokes Pronomen kommt nur im Plural-Sätzen vor.

Das reflexive Pronomen ist immer eine Form von „oneself; das reziproke Pronomen heißt entweder „each other“ oder „one another“.

Obiger deutscher Satz kann im Englischen auf 2 verschiedene Weisen übersetzt werden, je nachdem, was man ausdrücken will.


Sie halten sich für fleißig.

They consider themselves hard-working.

(Das heißt, dass jeder einzelne sich selbst für fleißig hält.)

They consider each other / one another hard-working.

(Das heißt, dass jeder einzelne den anderen für fleißig hält.)


Lautet der Satz jedoch „He considers himself hard-working.“, kann hier nur das reflexive Pronomen gemeint sein, da das Subjekt im Singular steht.



Die Formen der Reflexiv-Pronomina :



SINGULAR


Person

Form

Übersetzung

1.P.

myself

mir / mich

2.P.

yourself

dir / dich

3.P. (m)

himself

sich

(f)

herself

sich

(n)

itself

sich


NB :

Dazu existiert noch die neutrale Form zu „one – man“ :oneself“, die immer bei der Gesamt-Konstruktion angegeben wird, z.B. „to content oneself with something – sich mit etwas begnügen“. So werden die reflexiven englischen Verben auch im Wörterbuch angegeben.



PLURAL


Person

Form

Übersetzung

1.P.

ourselves

uns / uns

2.P. (m / f)

yourselves

euch / euch

3.P. (m / f)

themselves

sich










a) Englisch : obligatorisch reflexiv

Deutsch : reflexiv oder nicht-reflexiv



ENGLISCH

obligatorisch reflexiv

DEUTSCH

reflexiv oder nicht-reflexiv


to absent oneself from sth

to avail oneself of sth

to busy oneself (in) doing sth


to busy oneself with sth

to content oneself with sth

to distinguish oneself

to make oneself at home

to make oneself comfortable

to make oneself understood

to make oneself useful

to pride oneself on sth

einer Sache fernbleiben

von etwas Gebrauch machen

sich damit beschäftigen, etwas zu machen

sich mit etwas beschäftigen

sich mit etwas begnügen

sich auszeichnen

sich wie zu Hause fühlen

es sich bequem machen

sich verständlich machen

sich nützlich machen

sich einer Sache rühmen


und andere


















b) Englisch : fakultativ reflexiv

Deutsch : reflexiv



ENGLISCH

fakultativ reflexiv

DEUTSCH

reflexiv


to adapt (oneself)

to adjust (oneself) to sth

to behave (oneself)

to dress (oneself)

to hide (oneself)

to prepare (oneself) for sth

to shave (oneself)

to wash (oneself)

sich anpassen

sich auf etwas einstellen

sich benehmen

sich anziehen

sich verstecken

sich auf etwas vorbereiten

sich rasieren

sich waschen


und andere


NB :

- Wird eine Form von „oneself“ hinzugefügt, wird das Verb dadurch verstärkt.


















c) Englisch : nicht reflexiv

Deutsch : reflexiv



ENGLISCH

nicht reflexiv

DEUTSCH

reflexiv


to amount to

to afford

to apologize to

to apply

to approach

to argue

to be afraid of

to be angry at / annoyed at

to be glad

to be interested in

to calm down

to change

to complain about

to depend on

to develop

to divorce

to dress

to embrace

to fall in love

to feel well

to freshen up

to get dressed

to happen

to hurry

to imagine sth

to improve

to inquire

to long for

to look for

to make sure

to meet

sich belaufen auf

sich leisten

sich entschuldigen bei

sich bewerben

sich nähern

sich streiten

sich fürchten vor

sich ärgern über

sich freuen

sich interessieren für

sich beruhigen

sich (ver)ändern / sich umziehen

sich beschweren über

sich verlassen auf

sich entwickeln

sich scheiden lassen

sich anziehen

sich umarmen

sich verlieben

sich wohl fühlen

sich frisch machen

sich anziehen

sich ereignen

sich beeilen

sich etwas vorstellen

sich verbessern

sich erkundigen

sich sehnen nach

sich kümmern um

sich vergewissern

sich treffen


ENGLISCH

nicht reflexiv

DEUTSCH

reflexiv


to move

to put up with

to recover

to relax

to recall

to remember

to refuse

to shave

to shower

to sit down

to specialize in

to turn around

to turn to

to wish

to wonder

to worry

sich bewegen

sich abfinden mit

sich erholen

sich entspannen

sich erinnern

sich erinnern

sich weigern

sich rasieren

sich duschen

sich setzen

sich spezialisieren auf

sich umdrehen

sich wenden an

sich wünschen

sich fragen

sich Sorgen machen


und andere

















d) The Possessive Adjectives and Pronouns

(Die Possessiv-Adjektive und -Pronomina -

die besitzanzeigenden Eigenschafts- und Fürwörter)



Die Possessiva zeigen den Besitz einer Sache an.

Man unterscheidet Possessiv-Adjektive, die ein Substantiv begleiten, und Possessiv-Pronomina, die ein Substantiv ersetzen.


Die Formen der Possessiv-Adjektive und der Possessiv-Pronomina weichen wie im Deutschen voneinander ab.



Adjektivischer Gebrauch :


I want to sell my house.“

Ich möchte mein Haus verkaufen.


I see our car.“

Ich sehe unser Auto.



Pronominaler Gebrauch :


I sell my car and I buy yours.“

Ich verkaufe mein Auto und kaufe dein(e)s.


I only hear your children, but not ours.“

Ich höre nur deine Kinder, aber nicht unsere.










da) The Possessive Adjectives - Die Possessiv-Adjektive

(die besitzanzeigenden Eigenschaftswörter)


Die Possessiv-Adjektive begleiten ein Substantiv und können nicht alleine stehen.

Deswegen werden die Possessiv-Adjektive auch oft Possessiv-Begleiter genannt.



daa) The Forms of the Possessive Adjectives

Die Formen der Possessiv-Adjektive


Die Formen der Possessiv-Adjektive im Englischen :


Formen der Possessiv-Adjektive – Singular


Subjekt-Pronomen

Possessiv-Adjektiv

Übersetzung

I

my

mein/e

you

your

dein/e – Ihr/e

he

his

sein/e

she

her

ihr/e

it

its

sein/e *

we

our

unser/e

you

your

euer / eure – Ihr/e

they

their

ihr/e


NB :

- * Im Englischen wird immer „it“ als neutrales Genus benutzt. Im Deutschen ist das Possessiv-Adjektiv immer „sein/e“.

Diese Substantive, die im Englischen immer neutrum sind, müssen dies im Deutschen nicht sein.


roof – it / aerial – it xxx das Dach – sein / die Antenne – ihre


- Die neutralen Formen „one“, Possessiv-Adjektiv „one's“, und „its“, Possessiv-Adjektiv „its“, kommen nur adjektivisch vor.


Formen der Possessiv-Adjektive - Plural


Subjekt-Pronomen

Possessiv-Adjektiv

Übersetzung

I

my

meine

you

your

deine – Ihre

he

his

seine

she

her

ihre

we

our

unsere

you

your

eure – Ihre

they

their

ihre



dab) The Use of the Possessive Adjectives

Der Gebrauch der Possessiv-Adjektive


Die Possessiv-Adjektive begleiten ein Substantiv und stehen diesem immer voran.

Sie sind wie andere Adjektive unveränderlich, was den Gebrauch natürlich einfacher macht.


I lost my key.“

Ich habe meinen Schlüssel verloren.

This is not her car, it is his car.“

Das ist nicht ihr Auto, es ist sein Auto.

The cat plays with its baby.“

Die Katze spielt mit ihrem Baby.

The workers fight for their rights.“

Die Arbeiter kämpfen für ihre Rechte.








Der Gebrauch des Possessiv-Adjektivs ist im Englischen und Deutschen nicht immer einheitlich.

Im Englischen steht oft ein Possessiv-Adjektiv und im Deutschen der bestimmte Artikel oder ein reflexives Verb.

She shook her head.“

Sie schüttelte den Kopf.

Raise your left arm !“

Heben Sie den linen Arm !

The cat was not able to lift its leg.“

Die Katze konnte das Bein nicht heben.

I lost my balance.“

Ich habe das Gleichgewicht verloren.

My brother broke his left arm.“

Mein Bruder brach sich den linken Arm.

























db) The Possessive Pronouns (The Forms and the Use)

Die Possessiv-Pronomina (die besitzanzeigenden Fürwörter)

(Die Formen und der Gebrauch)


Die Possessiv-Pronomina begleiten nie ein Substantiv und stehen immer allein, da sie ein Substantiv ersetzen.



Die Formen der Possessiv-Pronomina im Englischen :



Formen der Possessiv-Pronomina – Singular / Plural


Subjekt-Pronomen

Possessiv-Pronomen

Übersetzung

I

mine

meins / meine

you

yours

deins - Ihrs

deine - Ihre

he

his

seins / seine

she

hers

ihrs / ihre

it

its *

seins **

we

ours

unsers / unsere

you

yours

eures - Ihrs

eure - Ihre

they

theirs

ihrs / ihre


NB :

- * its kommt nur adjektivisch vor; kann also keine pronominalen Formen bilden.

- ** Im Englischen wird immer „its“ als neutrales Genus benutzt. Im Deutschen ist das Possessiv-Pronomen immer „seins“.

Diese Substantive, die im Englischen immer neutrum sind, müssen dies im Deutschen nicht sein. Im Deutschen muss ein anderes Possessiv-Pronomen benutzt werden, wenn das deutsche Substantiv ein anderes Genus hat.

- Die Formen im Singular und Plural sind identisch.


Der Gebrauch der Possessiv-Pronomina :


Die Possessiv-Pronomina stehen immer allein, d.h. ohne Substantiv, und ersetzen ein vorher bereits genanntes Substantiv.



Die Possessiv-Pronomina werden gebraucht :


a) um die Wiederholung eines Substantivs zu vermeiden :


My car does not work.“ - „Can you give me yours?“

Mein Auto ist kaputt. Gibst du mir deines ?

I have my opinion and you have yours.“

Ich habe meine Meinung und du deine.

Can you please give me your mobile ? Mine does not work.“

Könnten Sie mir bitte Ihr Handy geben ? Meins geht nicht.



b) anstelle eines Possessiv-Adjektives zur Hervorhebung :


He is a friend of mine.“ statt „He is one of my friends.“

Er ist ein Freund von mir.


The proposal is ours.“ statt „It is our proposal.“

Das ist unser Vorschlag.


I have always been good business partner of theirs.“ statt

I have always been their good business partner.“

Ich bin ihnen immer ein guter Geschäftspartner gewesen.










NB :


Beachte folgenden Bedeutungs-Unterschied beim Gebrauch des Possessiv-Adjektivs und des Possessiv-Pronomens :


I have seen some pictures of hers.“

Ich habe einige Bilder von ihr gesehen.


Dieser Satz mit dem Possessiv-Pronomen bedeutet, dass ihr die Bilder gehören bzw. dass sie sie selbst gemalt hat. Was auf den Bildern zu sehen ist, ist unwichtig.


I have seen some pictures of her.“

Ich habe einige Bilder von ihr gesehen.


Dieser Satz mit dem Possessiv-Adjektiv bedeutet, dass sie selbst auf den Fotos zu sehen ist. Wem sie gehören, ist unwichtig.


NB :

Vergleiche hierzu auch Kapitel 03) Noun - Das Substantiv, Seite 16 oben !


















e) The Relative Prounouns

Die Relativ-Pronomina (die „Bezugs-Fürwörter“)


Relativ-Pronomina, auch „Bezugspronomina“ oder bezügliche Fürwörter genannt, leiten Nebensätze, hier Relativ-Sätze („relative clauses“), ein.

Sie ersetzen ein Substantiv eines übergeordnetes Satzes.


Es gibt einschränkende Relativ-Sätze („restrictive clauses“), auch bestimmende Relativ-Sätze („defining relative clauses“) genannt, und erläuternde Relativ-Sätze („explanatory clauses“), auch nicht bestimmende Relativ-Sätze („non-defining relative clauses“) genannt.



Die in einem einschränkenden oder bestimmenden Relativ-Satz („restrictive clause“ / „defining relative clause“) enthaltene Information ist für das Verständnis des Hauptsatzes wichtig; dieser Relativ-Satz wird nicht durch Kommata abgetrennt.


This is the man who taught me Spanish.“

Das ist der Mann, der mir Spanisch beigebracht hat.



Die in einem erläuternden oder nicht bestimmenden Relativ-Satz („explanatory clause“ / „non-defining relative clause“) enthaltene Information ist für das Verständnis des Hauptsatzes unwichtig und sind eine zusätzliche Information; dieser Relativ-Satz wird deswegen durch Kommata abgetrennt.


Sometimes my younger brother, who is eleven years old, annoys me.“

Manchmal ärgert mich mein jüngerer Bruder, der 11 Jahre alt ist.



Nicht bestimmende Relativ-Sätze sind seltener und kommen hauptsächlich in der Schriftsprache vor.

Es gibt im Englischen 4 Relativ-Pronomina :


Relativ-Pronomina

im Englischen

Deutsche Übersetzung

who


who(m)

der / die / das - die

welcher / welche / welches - welche

den / die / das - die (als Objekt)

whose

dessen / deren – deren

which


der / die / das - die

welcher / welche / welches - welche

that

der / die / das - die

welcher / welche / welches - welche


Da diese weder dekliniert werden noch zwischen Genus (maskulin oder feminin) und Numerus (Singular oder Plural) unterschieden werden, ist nur wichtig, ob das Bezugswort eine Sache oder eine Person ist.



Nachfolgend werden diese vorgenannten Relativ-Pronomina in Bezug auf ihre Form und ihren Gebrauch hin erklärt.


ea) „who - whom


eaa) „who


who“ ist ein Relativ-Pronomen, das sich auf Personen, Personen-Gruppen oder personifizierte Tiere bezieht. Es wird sowohl in bestimmenden und nicht bestimmenden Relativ-Sätzen benutzt.

Meist ist es Subjekt des Relativ-Satzes. Es heißt dann „der/die/das (Sg.) + die (Pl.)“ oder „welcher/welche/welches (Sg.) + welche (Pl.)“.

Es kommt auch manchmal als Objekt vor und bedeutet dann „den/die/das (Sg.) + die (Pl.)“ oder „welchen/welche/welches (Sg.) + welche (Pl.)“. Es ist dann die umgangssprachliche Variante und ersetzt „whom“.




I have a brother who is a lawyer.“ - Subjekt

Ich habe einen Brother, der Anwalt ist.

It's you who are / is to blame, not me.“ - Subjekt

Du bist es, der / die Schuld hat, nicht ich.

The man, who had heard all, called the police.“ - Subjekt

Der Mann, der alles gehört hatte, rief die Polizei an.


This is the man, who(m) I saw in the cinema .“ - Objekt

Das ist der Mann, den ich im Kino gesehen habe.


NB :

Auch „who(m)“ kann sich nur auf Personen beziehen.



eab) „whom


whom“ ist ein Relativ-Pronomen, das sich nur auf Personen bezieht. Es wird relativ selten benutzt. In bestimmenden Relativ-Sätzen wird es meist weg gelassen und in nicht bestimmenden Relativ-Sätzen wird es in der Umgangssprache kaum benutzt.

whom“ ist immer Objekt des Relativ-Satzes. Es heißt dann „den/die/das (Sg.) + die (Pl.)“ oder „welchen/welche/welches (Sg.) + welche (Pl.)“.

Statt „whom“ wird auch ab und zu „who“ gebraucht, vor allem in der Umgangssprache.


whom“ kann auch mit Präpositionen verbunden werden, die dann im Relativ-Satz vor „whom“ oder am Ende des Relativ-Satzes stehen.


This is the man, who(m) I saw in the cinema .“

Das ist der Mann, den ich im Kino gesehen habe.

He married a woman who(m) he did not love.“

Er heiratete eine Frau, die er nicht liebte.

He is a man on who(m) you can always count.“

He is a man who(m) you can always count on.“

Er ist ein Mann, auf den man immer zählen kann.

NB :

In bestimmenden Relativ-Sätzen wird ein Relativ-Pronomen, das Objekt ist, oft weg gelassen. Man nennt dies Kontakt-Konstruktion.


This is the man I saw in the cinema .“

Das ist der Mann, den ich im Kino gesehen habe.

He married a woman he did not love.“

Er heiratete eine Frau, die er nicht liebte.


Das Relativ-Pronomen „who(m)“ kann hier weg gelassen werden, auch in Sätzen, in denen das Relativ-Pronomen „who(m)“ mit einer Präposition steht. Dann muss die Präposition allerdings immer am Ende des Relativ-Satzes stehen.


He is a man you can always count on.“

Er ist ein Mann, auf den man immer zählen kann.



eb) „whose


whose“ ist ein Relativ-Pronomen, das sich auf Personen und Sachen bezieht. Es wird sowohl in bestimmenden und nicht bestimmenden Relativ-Sätzen benutzt.


Es ist der Genitiv von „who“. Es heißt dann „dessen (m / Sg.) / deren (f + n / Sg.) + deren (m + f + n / Pl.)“.

Auf „whose“ folgt immer ein Substantiv.


That is the boy whose father taught me English.“

Das da ist der Junge, dessen Vater mir Englisch beibrachte.

I was facing a crisis whose consequences were unforeseeable.“

Ich sah mich mit einer Krise konfrontiert, deren Folgen unvorhersehbar waren.

These are the brothers whose parents work in the same company.“

Das sind die Brüder, deren Eltern in der gleichen Firma arbeiten.


NB :

- Beachte die unterschiedliche Wortstellung im Englischen und Deutschen. Während im Relativ-Satz im Englischen die normale Wortstellung Subjekt – Prädikat – Objekt, wenn vorhanden, herrscht, tritt im Deutschen das Prädikat an das Satzende.


That is the boy whose father taught me English.

Das da ist der Junge, dessen Vater mir Englisch beibrachte.



ec) „which


which“ ist ein Relativ-Pronomen, das sich nur auf Sachen oder unpersonifizierte Tiere und niemals auf Personen bezieht. Es wird in bestimmenden und nicht bestimmenden Relativ-Sätzen benutzt.

which“ kann sowohl Subjekt oder Objekt des Relativ-Satzes sein. Es heißt dann in Subjekt-Funktion „der/die/das (Sg.) + die (Pl.)“ und in Objekt-Funktion „den/die/das (Sg.) + die (Pl.)“.

In bestimmenden Relativ-Sätzen kann „which“ durch „that“ ersetzt werden, allerdings nicht vor einer Präposition. Bei „which“ kann die Präposition vor „which“ oder am Ende des Relativ-Satzes stehen.


The ideas which / that you sometimes utter, are not good.“

Die Ideen, die du manchmal äußerst, sind nicht gut.

The event, to which you refer / which you refer to, is taking place next week.“

Das Ereignis, auf das du dich beziehst, findet nächste Woche statt.


NB :

Im 2. Satz kann bei der 1. Möglichkeit kein „that“ stehen, da eine Präposition davor steht. Die Präposition muss in diesem Fall an das Ende des Relativ-Satzes (2. Möglichkeit).


The event, that you refer to, is taking place next week.“

Das Ereignis, auf das du dich beziehst, findet nächste Woche statt.


Der Satz The event, to that you refer, is taking place next week. ist falsch.

NB :

In bestimmenden Relativ-Sätzen wird ein Relativ-Pronomen, das Objekt ist, oft weg gelassen. Man nennt dies Kontakt-Konstruktion.


This is the thing I want to buy.“

This is the thing which I want to buy.“

Das ist das Teil, das ich kaufen möchte.


Das Relativ-Pronomen „which“ kann hier weg gelassen werden, auch in Sätzen, in denen das Relativ-Pronomen „which“ mit einer Präposition steht. Dann muss die Präposition allerdings am Ende des Relativ-Satzes stehen.


This is the book he ist famous for.“

Das ist das Buch, für das er berühmt ist.



ed) „that


that“ ist ein Relativ-Pronomen, das sich auf Sachen und seltener auf Personen bezieht. Es wird nur in bestimmenden Relativ-Sätzen benutzt.

Meist ist es Subjekt des Relativ-Satzes. Es heißt dann „der/die/das (Sg.) + die (Pl.)“.

Es kommt auch manchmal als Objekt vor und bedeutet dann „den/die/das(Sg.) + die (Pl.)“.

In bestimmenden Relativ-Sätzen kann „that“ durch „which“ ersetzt werden.

Bei „that“ kann die Präposition nur am Ende des Relativ-Satzes stehen; bei „which“ davor oder danach.


The ideas that you sometimes utter, are not really good.“

Die Ideen, die du manchmal äußerst, sind nicht wirklich gut.

The event, that you refer to, is taking place next week.“

Das Ereignis, auf das du dich beziehst, findet nächste Woche statt.




NB :

In bestimmenden Relativ-Sätzen wird das Relativ-Pronomen „that“, das Objekt ist, oft weg gelassen. Man nennt dies Kontakt-Konstruktion.


This is the thing I want to buy.“

This is the thing that I want to buy.“

Das ist das Teil, das ich kaufen möchte.


Das Relativ-Pronomen „that“ kann hier weg gelassen werden, auch in Sätzen, in denen das Relativ-Pronomen „that“ mit einer Präposition steht.


The event, that you refer to, is taking place next week.“

The event you refer to is taking place next week.“

Das Ereignis, auf das du dich beziehst, findet nächste Woche statt.























f) The Demonstrative Adjectives and Pronouns

(Die Demonstrativ-Adjektive und -Pronomina -

die hinweisenden Eigenschafts- und Fürwörter)

Man unterscheidet Demonstrativ-Adjektive (hinweisende Begleiter), die von einem Substantiv begleitet werden, und Demonstrativ-Pronomina (hinweisende Fürwörter), die ein Substantiv ersetzen, also allein stehen.

Es gibt Demonstrativa, die sowohl adjektivisch als auch pronominal gebraucht werden können.

Die Demonstrativ-Adjektive und Demonstrativ-Pronomina sind von den Formen her identisch.

Wie bei allen Adjektiven wird zwischen Singular und Plural und den einzelnen Fällen bei den Formen kein Unterschied gemacht.



fa) The Forms and the Use of the Demonstrative Adjectives

Die Formen und der Gebrauch der Demonstrativ-Adjektive


Im Englischen gibt es wie im Deutschen nur 2 Demonstrativ-Adjektive, nämlich „this - these (diese(r) / diese (Sg.) - der (die) hier (Sg.) // diese (Pl.) / die hier (Pl.)) und „that - those“ (der (die) dort / jene(r) (Sg.) // die dort – jene (Pl.)) und stehen immer mit einem Substantiv.

Während es im Deutschen und Englischen nur eine Zweiteilung bei den Demonstrativa gibt (dieser - der hier / jener – der da), gibt es in den romanischen Sprachen eine Dreiteilung.

Man muss beachten, dass es im Englischen die Zweiteilung, den sogenannten Entfernungsgrad, nur aus der Sicht des Sprechers gibt. Es existiert nur in der Nähe oder in der Ferne des Sprechers.

In den romanischen Sprachen gibt es in der Nähe des Sprechers, in der Nähe des Angesprochenen und von beiden, Sprecher und Angesprochenem, weit entfernt.







a) Das Demonstrativ-Adjektiv this


Dieses Demonstrativ-Adjektiv bedeutet „diese(r) / diese - der (die) hier“ im Singular. Die Plural-Form ist „these“, heißt „diese / die hier“ und hat die folgenden Formen :

Pronomen / Form

Übersetzung

this (m / f / n - Sg.)

diese(r) / diese - der (die) hier

these (m / f / n - Pl.)

diese / die hier



b) Das Demonstrativ-Adjektiv that


Dieses Demonstrativ-Adjektiv bedeutet „der (die) dort / jene(r)“ im Singular. Die Plural-Form ist „those“, heißt „die dort / jene“ und hat die folgenden Formen :

Pronomen / Form

Übersetzung

that (m / f / n - Sg.)

der (die) dort / jene(r)

those (m / f / n - Pl.)

die dort / jene


















Der Gebrauch der Demonstrativ-Adjektive :


Der Gebrauch der Demonstrativ-Adjektive ist genauso wie im Deutschen.


1) this / these :


-this / these“ wird für Personen oder Sachen benutzt, die sich in der Nähe des Sprechers befinden oder in enger Beziehung zu ihm stehen; diese Nähe bezieht sich auch auf den Raum und auf die Zeit.


I like these books.“

Diese Bücher (= die ich gerade in der Hand habe) gefallen mir.

This skirt was very expensive.“

Dieses Kleid (= das ich gerade in der Hand habe) war sehr teuer.


- this“ wird bei Zeitangaben benutzt, die sich auf die Gegenwart oder die nahe Zukunft beziehen.


This month we want to go to France.“

Diesen Monat (= den wir gerade haben) wollen wir nach Frankreich fahren.

In this moment I cannot say nothing.“

In diesem Moment (= jetzt gerade) kann ich Ihnen nichts sagen.


- this / these“ wird bei Äußerungen gebraucht, die gerade gemacht wurden oder in naher Zukunft bevorstehen.


These proposals are extremely good.“

Diese Vorschläge (= die du in diesem Augenblick machst oder gerade gemacht hast) sind absolut gut.

This work is very useful.“

Diese Arbeit (= die du in diesem Augenblick machst oder bald machen wirst) ist sehr nützlich.




-

this / these“ steht auch für das neutrale deutsche Subjekt „das“.


This is my book.“

Das ist mein Buch.

These are my daughters.“

Das hier sind meine Töchter.

These are my reasons. Can you understand them ?“

Das hier sind meine Argumente. Kannst du sie verstehen ?

These are the worst pretexts you could make.“

Das sind die schlechtesten Ausreden, die du anbringen konntest.



2) that / those :


- that / those“ wird für Personen oder Sachen benutzt, die sich in der Ferne des Sprechers befinden.


I have already read those books.“

Diese Bücher (= die da drüben liegen) habe ich schon gelesen.

I can see those men.“

Ich kann diese Männer dort drüben sehen.


- that“ wird bei Zeitangaben benutzt, die sich auf die Vergangenheit beziehen.


That evening it was very cold.

An jenem Abend war es sehr kalt.

I wanted to cross the road and in that moment an accident happened.“

Ich wollte die Straße überqueren und in jenem Augenblick passierte ein Unfall.







fb) The Forms and the Use of the Demonstrative Pronouns

Die Formen und der Gebrauch der Demonstrativ-Pronomina


Die Formen der Demonstrativ-Pronomina sind gleich denen der Demonstrativ-Adjektive.

Im Englischen gibt es wie im Deutschen nur 2 Demonstrativ-Pronomina, nämlich „this - these (diese(r) / diese (Sg.) - der (die) hier (Sg.) // diese (Pl.) / die hier (Pl.)) und „that - those“ (der (die) dort / jene(r) (Sg.) // die dort – jene (Pl.)) und stehen immer ohne ein Substantiv.



Der Gebrauch der Demonstrativ-Pronomina :


Der Gebrauch der Demonstrativ-Pronomina ist identisch mit dem der Demonstrativ-Adjektive mit dem einzigen Unterschied, dass sie allein stehen, also ein Substantiv ersetzen.


- Sie werden benutzt, um zu vermeiden, dass ein Substantiv wiederholt wird :


Which book do you buy ?“ - „This cheaper one.“

Welches Buch kaufst du ? - Das billigere hier.

Which books do you like more ?“

These ones or those ones ?“

Welche Bücher magst du mehr ?

Die hier oder die dort ?













g) Survey of the Indefinites

Übersicht über die Indefinita


Indefinita („Indefinites“) sind Adjektive oder Pronomina, die eine unbestimmte Menge ausdrücken.

Man unterscheidet Indefinit-Adjektive, das heißt, sie werden von einem Substantiv begleitet und Indefinit-Pronomina, das heißt, sie werden nicht von einem Substantiv begleitet.

Nachstehend werden die wichtigsten Indefinita ausführlich behandelt.



Indefinita (adjektivisch und / oder pronominal) :


a) some und any :


some und any“ drücken eine unbestimmte Menge aus; man übersetzt sie am besten mit „einige / ein paar“, oft werden sie gar nicht übersetzt. Ist das Substantiv bekannt, können „some und any“ auch alleine stehen, das heißt, sie werden dann pronominal gebraucht.

Als Grundregel kann man sagen, dass „some“ in bejahenden Aussage-Sätzen steht, während „any“ in Fragen, in verneinten Aussage-Sätzen und in Sätzen benutzt wird, die eine Ungewissheit ausdrücken.


I took some photos.“

Ich habe einige Fotos gemacht.

Did you take any photos ?“

Hast du Fotos gemacht ?

I did not take any photos.“

Ich habe keine Fotos gemacht.

He does not know if I took any photos.“

Er weiß nicht, ob ich Fotos gemacht habe.







He bought something beautiful.“

Er hat etwas Schönes gekauft.

Did he buy anything beautiful ?“

Hat er etwas Schönes gekauft ?

He did not buy anything beautiful.“

Er hat nichts Schönes gekauft.

I am not sure whether he bought anything beautiful.“

Ich bin mir nicht sicher, ob er etwas Schönes gekauft hat.


NB :

- some und die Zusammensetzungen werden für Fragen benutzt, auf die man eine positive Antwort erwartet oder die eine Einladung, eine höfliche Bitte oder Aufforderung ausdrücken sollen. In diesen Sätzen darf „any“ nicht stehen.


Two cover places ? Did you invite somebody / someone for dinner ?“

Zwei Gedecke ? Hast du jemanden zum Essen eingeladen ?

Could I have some more coffee, please ?“

Könnte ich bitte noch einen Kaffee haben ?

Can somebody help her to carry the heavy bags ?“

Kann ihr nicht jemand helfen, die schweren Taschen zu tragen ?


- In einem bejahten Satz heißen jede/r/s (x-beliebige)“, „alles (x-beliebige)“ und „überhaupt kein/e/en“ immer „any“.


Anyone would help him in that situation.“

Jeder (= jeder x-beliebige) würde ihm in dieser Situation helfen.

It could begin to rain at any time.“

Es könnte jederzeit anfangen zu regnen.

I did not have any desire to do that.“

Ich hatte überhaupt keine Lust, das zu tun.






- Wie vorab schon erwähnt, gibt es von „some“ und „any“ zusammengesetzte Formen. Für die zusammengesetzten Formen gelten die gleichen Regeln wie für „some“ und „any“.

Folgende Zusammensetzungen von „some“ und „any“ gibt es :


Englisches Indefinit-Pronomen

Deutsche Übersetzung


somebody / someone

anybody / anyone

(irgend)jemand


Somebody / Someone knocked at the door.“

Jemand hat an die Tür geklopft.

Have you met anybody / anyone ?“

Hast du irgendjemanden getroffen ?


NB :

somebody / anybody werden in der Umgangssprache viel häufiger benutzt als someone / anyone.




something

anything

(irgend)etwas


I would like to eat something.“

Ich möchte gern etwas essen.

Is there anything I can do for you ?“

Gibt es irgendwas, was ich für dich tun kann ?


NB :

Auch in dem folgenden Fall steht „something“ und nie „anything“, und zwar wegen der positiven Aussage-Intention.


Why does he not do something about it ?“

Warum macht er auch nichts dagegen ?


Die Aussage-Intention ist „Er sollte aber etwas dagegen tun.“.


not anybody / not anyone

not anything

not anywhere

niemand

(überhaupt) nichts

nirgendwo / nirgends




somewhere

anywhere

irgendwo


Yesterday I saw your son somewhere, but I do not know exactly the place.“

Gestern habe ich deinen Sohn irgendwo gesehen, aber ich weiß nicht genau wo.

Have you seen my English books anywhere ?“

Hast du meine Englisch-Bücher irgendwo gesehen ?



b) much und little -many“ und „few :


much und „little“ einerseits und many“ und „few“ drücken eine unbestimmte Menge oder die Anzahl von etwas aus.

Sie kommen hauptsächlich in verneinten Aussage-Sätzen und in Fragen vor.


Yesterday I did not receive much information about him.“

Gestern habe ich nicht viele Informationen über ihn bekommen.

My parents have not invited many neighbours.“

Meine Eltern haben nicht viele Freunde eingeladen.

Do you have many friends ?“

Hast du viele Freunde ?








ba) much“ - „(a) little :


much“ wird bei Substantiven gebraucht, die im Singular stehen und nicht zählbar sind. Es heißt „viel“.

(a) little“ heißt „(ein) wenig“ von nicht zählbaren Dingen.


How much cash do you have ?“

Wie viel Bargeld hast du (bei dir) ?

Do you need a little milk ?“

Brauchst du ein wenig Milch ?



bb) many“ - „(a) few :


many“ wird bei Substantiven gebraucht, die im Plural stehen und zählbar sind. Es heißt „viele“.

few“ heißt „(ein) wenig“ von zählbaren Dingen.

a few“ heißt „einige / ein paar“ von zählbaren Dingen.


I have many friends.“

Ich habe viele Freunde.

Only few children played well in the tournament.“

Nur wenige Kinder spielten gut beim Turnier.

A few pupils did not come to the exam. Nobody knows why.“

Einige Schüler kamen nicht zur Prüfung. Niemand weiß, warum.


NB :

Beachte auch die unregelmäßigen Steigerungsformen von „much“, „little“ und „many! few“ ist regelmäßig. Sieh auch Kapitel 04, Seite 6) The Adjective and the Adverb - Das Adjektiv und das Adverb !


Positiv

Komparativ

Superlativ

much

more

the most

little

less

the least

many

more

the most

few

fewer

the fewest

c) every“ und „each-all“ und „all (of) the :


every“ und „each“ haben die gleiche Bedeutung und heißen „jede/r/s“ und kommen nur im Singular vor. Der Unterschied zwischen den beiden Wörtern besteht darin, dass „every“ „jede/r/s von allen“ bedeutet und „each“ „jede/r/s einzelne aus einer bestimmten Anzahl“. Es ist manchmal sehr schwierig, diesen Unterschied zu erkennen.


Every dog likes bones.“

Jeder Hund (= von allen, die es gibt) mag Knochen.

Every child needs protection.“

Jedes Kind (= von allen, die es gibt) braucht Schutz.

Ask each witness !“

Frage jeden Zeugen / jede Zeugin (= jede/n einzelne/n, der / die hier im Raum ist, und nicht die, die sich woanders befinden) !


NB :

- Die gleichen Regeln gelten für die Zusammensetzungen von „every:everybody / everyone – jede/r, den es auf der Welt gibt)“, „everything – alles ohne Ausnahme“ und „everywhere – überall, das heißt an allen Orten dieser Welt)“.

Von „each“ gibt es keine zusammengesetzten Formen.

-allundall (of) the“ haben die gleiche Bedeutung und heißen „alle“. Das folgende Substantiv steht immer im Plural. Der Unterschied zwischen den beiden Ausdrücken besteht darin, dass „all“ „alle aus einer Menge ohne Ausnahme“ und „all (of) the“ „alle aus einer eingeschränkten Menge“ bedeutet .


He likes all women.“

Er mag alle Frauen (= alle, die es gibt, ohne jede Ausnahme).

All (of) the men in our street have very expensive cars.“

Alle Männer unserer Straße (= nur die, die in unserer Straße wohnen, von denen aber alle ohne Ausnahme, und nicht noch die, die eine Straße weiter wohnen) haben sehr teure Autos.




NB :

Steht bei den Beispielen kein Hinweis darauf, ob es sich um „British English (BE)“ oder „American English (AE)“ handelt, beziehen sich diese immer auf das „British English (BE)“ !