PREFAZIONE

(Vorwort)


Informazioni generali importanti

sulla lingua italiana

Allgemeine wichtige Informationen

über die italienische Sprache


Die italienische Sprache ist eine sogenannte Landessprache; d.h., sie wird nur in Italien gesprochen, zudem noch im Vatikan, in San Marino und in Teilen der Schweiz und Österreich, wobei die Anzahl außer in Italien eher gering ist.

Verglichen mit dem Französischen, dem Spanischen und dem Portugiesischen, die allesamt Weltsprachen sind, ist sie neben dem Rumänischen und Katalanischen die am wenigsten gesprochene romanische Sprache. Die Bedeutung der italienischen Sprache liegt vor allem darin, dass Italien ein sehr beliebtes Urlaubsland ist und dass viele die italienische Sprache wegen ihres schönen Klangs privat lernen.

Das Italienische ist, wie gesagt, eine sehr sonore Sprache; die Aussprache ist sehr wohlklingend. Die Aussprache ist dem Rumänischen sehr ähnlich. Italienisch hat viele Dialekte. Das Italienische im Norden in der Gegend von Mailand ist ein ganz anderes als z.B. auf Sizilien. Auf Sardinien wird beispielsweise auch Katalanisch gesprochen. Die Verständigung untereinander ist manchmal nicht ganz einfach wegen der diversen Dialekte.

Trotzdem gilt : Wer eine andere romanische Sprache beherrscht, wird keine Probleme haben, Italienisch vom Wortschatz und von der Grammatik her zu lernen. Grammatisch ist das Italienische eher an das Französische angelehnt, zumindest mehr als an das Spanische und Portugiesische.

Das Italienische hat z.B. wie das Französische 2 Hilfsverben zur Bildung der zusammengesetzten Zeiten, nämlich „avere“ und „essere“ und hat auch im Konjugationssystem Verben mit und ohne Stammerweiterung und eine Angleichung des Partizip Perfekts bei vorausgehendem direkten Objekt. Phänomene, die weder das Spanische, das Portugiesische noch das Katalanische kennen.


Der pronominale Bereich ist im Italienischen komplizierter als in den anderen romanischen Sprachen mit Ausnahme des Portugiesischen vielleicht, wo die Regeln für die Stellung der unbetonten Pronomina noch komplizierter sind; es existieren wie im Französischen die Adverbial-Pronomina „ci (vi)“ und „ne“.

Das „Historische Perfekt“, das „Passato Remoto“, wird z.B. in Norditalien fast gar nicht benutzt, während es in Mittel- und Süditalien eine gleichwertige Zeit zum „Passato Prossimo“ darstellt, vor allem in Süditalien, wo es auch noch aktiv in der mündlichen Kommunikation benutzt wird. Von daher reichen da passive Kenntnisse der Formen nicht, es sei denn, man betritt nie süditalienischen Boden.

Im Gegensatz zu den anderen romanischen Sprachen ist die Anwendung des „Congiuntivo“ zwar strikten Regeln unterworfen, die jedoch insgesamt gesehen etwas freier sind als bei den anderen romanischen Sprachen.

Was wirklich schwierig ist im Italienischen, ist die richtige Betonung, denn es gibt im Italienischen keine einheitliche Betonung. Die Akzente sind Betonungszeichen, sie werden aber auch gesetzt, um gleiche Wörter zu unterscheiden („da“ + „“) oder um anzugeben, ob ein Vokal offen oder geschlossen auszusprechen ist, wie es im Französischen auch der Fall ist („é“ + „è“).

Im Italienischen ist die Betonung uneinheitlich; italienische Wörter werden entweder auf der letzten („parole tronche“), vorletzten („parole piane“), drittletzten („parole sdrucciole“) oder auch viertletzten Silbe („parole bisdrucciole“) betont. Auch Wörter mit Betonung auf der fünftletzten Silbe („parole trisdrucciole“) kommen hin und wieder vor; es sind in der Regel Imperativ-Formen mit Doppel-Pronomina. Die meisten Wörter werden auf der vorletzten Silbe betont. Alle diese Wörter werden nicht akzentuiert, außer denen, die mehrsilbig sind und auf der letzten Silbe betont werden („città“). Es gibt 2 Akzente im Italienischen, den „accento grave (`)“ und den „accento acuto (´)“, die beide Betonungszeichen sind. Der „accento grave“ zeigt zusätzlich an, dass die Aussprache offen ist, wohingegen die Aussprache des „accento acuto“ geschlossen ist. Einen „accento circonflesso (^)“ und eine „dieresi (¨)“, das Trema, gibt es im Italienischen nicht.