Italienisches Nomen - Nomen Italienisch (nomi, sostantivi)

Nomen Italienisch (nomi, sostantivi)

(Nomen) Substantive bezeichnen Gegenstände, Lebewesen, Sachverhalte, Begriffe. Im Unterschied zum Deutschen werden Substantive im Italienischen normalerweise kleingeschrieben. Eine Ausnahme bilden hier Eigennamen: Maria, Carlo, Giovanna.

Beispiele für Substantive im Italienischen sind:

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tavolo (Tisch), gamba (Bein), braccio (Arm), testa (Kopf), piede (Fuß), cielo (Himmel), casa (Haus), automobile (Auto), cavallo (Pferd), cane (Hund), gatto (Katze), libertà (Freiheit), scuola (Schule), lavoro (Arbeit)


Substantive im Satz

Im Sätzen können Nomen Subjekte, Objekte, adverbiale Bestimmungen oder Attribute sein.

Beispiele

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Nomen als Subjekt

  • Il gatto è seduto sul tavolo. - Die Katze sitzt auf dem Tisch.

Nomen als Objekt

  • Il cane rincorre il gatto. - Der Hund jagt der Katze hinterher.

Nomen als Adverbialbstimmung

  • Il cane corre verso il gatto. - Der Hund läuft auf die Katze zu.

Nomen als Attribut

  • il muso del gatto - die Schnauze der Katze

Genus und Pluralbildungsregeln

Eine Faustregel lautet: Nomen, die im Singular auf -o enden, sind in der Regel maskulin. Solche, die auf -a enden, sind in der Regel feminin. (Es gibt aber auch im Singular auf -e endende Nomen sowie »unregelmäßige« Fremdwörter, wie z.B. computer, auf welche diese Regel nicht anwendbar ist.)

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Substantive zeichnen sich im Italienischen entweder durch ein männliches oder durch ein weibliches Genus (grammatisches Geschlecht) aus, das oft nicht mit dem entsprechenden Geschlecht im Deutschen übereinstimmt. Beispielsweise im Fall von:

Beispiele

  • il sole (Maskulinum) - die Sonne (Femininum)
  • la luna (Femininum) - der Mond (Maskulinum)

Ein Neutrum gibt es im Italienischen nicht und auch keine Deklination der Substantive nach Fällen.

Nehmen wir z.B. die Schnauze des Hundes. So sehen wir, dass der Genitiv im Italienischen nicht durch Deklination des Artikels (im Deutschen wird der zu des) angezeigt wird, sondern durch eine Präposition. Dies geschieht durch Verschmelzung dieser Präposition mit dem Artikel, der in unserem Beispiel il (der) lautet. Aus der Präposition di (von) und dem Artikel il (der) wird del: Il muso del cane - Die Schnauze des Hundes.

Im Plural würde es dagegen heißen: i musi dei cani (die Schnauzen der Hunde). Aus der Präposition di (von) und dem Artikel i (die - maskulin, Plural) wird dei. Dieses Beispiel zeigt zugleich zwei Formen für die (wenigen) verschiedenen Pluralbildungsregeln im Italienischen: Bei maskulinen Substantiven wie muso (Schnauze), die auf -o enden, endet der Plural auf -i. Bei auf -e endenden maskulinen Substantiven wie cane (Hund) ebenfalls.

Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Pluralbildungsregeln (um die Beispielwörter im Woxikon-Wörterbuch nachzuschlagen, klicken Sie bitte auf das entsprechende Wort):

Art des Substantivs Pluralbildung Beispiele
Männliche Substantive mit der Endung -o mit -i muso - musi, giorno - giorni
Männliche Substantive mit der Endung -e mit -i cane - cani, dente - denti
Männliche Substantive mit der Endung -a mit -i autista - autisti, poeta - poeti
Weibliche Substantive mit der Endung -a mit -e porta - porte, gamba - gambe
Weibliche Substantive mit der Endung -e mit -i chiave - chiavi, luce - luci

 

Darüber hinaus gibt es auch unveränderliche Substantive. Darunter fallen u.a. einige, die auf Konsonanten (z.B. computer), im Singular auf -i (z.B. crisi, paralisi oder bikini) oder auf akzentuierte Vokale (z.B. città - città) enden.

Beispiele

  • la città (die Stadt) - le città (die Städte)
  • il computer (der Computer) - i computer (die Computer)

Außerdem gibt es Wörter mit unregelmäßig gebildetem Plural, wie zum Beispiel das italienische Wort für Mann bzw. Mensch:

  • uomoh - uomini

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